Donnerstag, 5. Februar 2015

Sparkurs: Personalabbau gefährdet deutschlands Sicherheit



Die Innere Sicherheit zählt zu den elementaren Grundbedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger. 

Der Verhütung von Straftaten dienen wirksame Präventionsprojekte und eine flächendeckende Polizeipräsenz. Die konsequente Verfolgung und Ahndung von Straftaten durch Polizei und Justiz ist für die Gewährleistung von Recht und Gerechtigkeit in der Gesellschaft unverzichtbar und wirkt abschreckend auf potenzielle Rechtsbrecher. Hinzu kommt als weitere polizeiliche Kernaufgabe die jederzeitige Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Alltag der Menschen.




Die Polizei hat seit 1997 fast 16.000 Stellen verloren. Bis 2019 werden mindestens 4.000 weitere Stellen verloren gehen, wenn nicht sofort dagegen gesteuert wird. Ein weiterer Personalabbau bei der Polizei, der wegen der sogenannten Schuldenbremse stattfindet, ist äußerst kontraproduktiv und steht den elementaren Grundbedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger entgegen.



Um eine erfolgsreiche und wirkungsvollere Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus zu gewährleisten, müssen die personelle und technische Ausstattung der Polizei sowie der anderen Sicherheitsbehörden den heutigen Anforderungen angepasst, und die Attraktivität des Polizeidienstes gesteigert werden. Sparen kann zwar sinnvoll sein, jedoch im Bereich der inneren Sicherheit ist es völlig unsinnig!



Neue Stellen werden zwar immer wieder geschaffen, sie decken jedoch nicht den tatsächlichen personellen Bedarf ab, da demgegenüber zumindest die gleiche Anzahl durch Ruheständler wieder verloren geht.



Wenn die politisch Verantwortlichen nicht schleunigst dagegensteuern, müssen sie sich nicht wundern, wenn Deutschland immer mehr von kriminellen und extremistischen Gruppierungen heimgesucht wird.