Montag, 16. Februar 2015

“Die Erben der Rose“: Ein klares NEIN zu Hasspropaganda

Die Kampagne “Die Erben der Rose.” steht unter dem Motto: “Stoppt Hass-Propaganda! Erst prüfen, dann teilen.” Sie ist die bundesweit erste Kampagne gegen die Verbreitung von Hass-Propaganda in den sozialen Netzwerken.

Zunehmend nutzen extremistische Organisationen und Fanatiker im In- und Ausland soziale Netzwerke im Internet zur Verbreitung totalitärer Ideologien. Dabei setzen sie Bilder und Videos ein, die schockierende Gewaltdarstellungen oder manipulative Bild- und Musikmontagen enthalten. Oder es werden Fotos und Filme in falschen Zusammenhängen genutzt.

Unter dem Slogan “Stoppt Hass-Propaganda! Erst prüfen, dann teilen.“ und dem Symbol der „Erben der Rose“ werden die Nutzer von Facebook & Co. aufgefordert, sich nicht zum Handlanger viraler Hetze im Netz machen zu lassen. Kernstück zur Identifikation mit der Aktion ist das Lied “Die Erben der Rose” (SanVentura) und das Rosen-Symbol, das über die sozialen Netzwerke verbreitet werden darf. Weitere Tools bieten Hilfestellungen, einen offenen, wachen Blick gegen Hass-Propaganda zu entwickeln und die Kampagne weiter zu tragen.

Der Verein “Neues Potsdamer Toleranzedikt” setzt als verantwortlicher Träger mit der Durchführung der Kampagne ein Zeichen für mehr Wachsamkeit in den sozialen Netzwerken und wirbt mit einem klaren Appell für die Verbreitung der Aktion. Die Botschaft des Vereins, der für ein tolerantes, aber nicht gleichgültiges Miteinander wirbt, lautet: Statt Verboten und Zensur – kompetenter Umgang mit manipulativen Inhalten in den sozialen Netzwerken.

Dieser demokratischen Haltung entspringt auch die Kampagnenidee, deren Erfinder und kreative Köpfe der Komponist und Musiker Clemens Maria Haas (Frontmann der Gruppe SanVentura) und die Regisseurin und Multimedia-Produzentin Claudia Mielke sind. Sie setzen die Kampagne mit Tools zur Erkennung von Hass-Propaganda, dem Kampagnendesign, einem Musikvideo und dem Lied “Die Erben der Rose” inhaltlich um. In diesem Lied bezieht sich Clemens Maria Haas auf die Widerstandsgruppe rund um die Geschwister Scholl, die gegen Propaganda und Mitläufertum im Dritten Reich eintraten und dafür hingerichtet wurden.
  • NEIN zu den Gewalt- und Hetzvideos, mit denen zum Beispiel die Terrorgruppe Islamischer Staat auch in Deutschland um Anhänger wirbt.
  • NEIN zur propagandistischen Ausschlachtung des Ukraine- Konfliktes, zu antisemitischen Weltverschwörern und zu Extremisten, die im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik Fremdenfeindlichkeit schüren.