Samstag, 30. August 2014

Mensch und Auto: Verkehrssicherheitsprogramm für mobile Senioren

Joachim Tabath
In einem Einzeltraining berät Joachim Tabath und Christine Palapanidis von der Polizei NRW (in Kooperation mit der Deutschen Seniorenliga) am Freitag, 19.September von 10:00 – 14:00 Uhr Auto fahrende Senioren bei der richtigen Einstellung im und zum Auto. Jeweils zwei Teilnehmende können im Takt von 45 Minuten mit dem eigenen Fahrzeug vorfahren. Anmeldung zwingend erforderlich! 

Der Wunsch, selbst Auto zu fahren, bleibt auch im höheren Alter bestehen. Dieser Trend wird sich zukünftig noch verstärken, da die Menschen aufgrund der demografischen Entwicklung und einer verbesserten medizinischen Versorgung sowie einer nachhaltigeren Lebensweise länger fit bleiben. Das bedeutet, dass die Ansprüche an die persönliche Mobilität stetig steigen. Das Einzeltraining wendet sich an Personen, die mit ihrem Auto aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. 

Info 
Im Alter mobil zu bleiben, ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft und eine wichtige Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Neben reinen Vorträgen beispielsweise über altersbedingte Veränderungen, dem Umgang mit demenzkranken Personen im Straßenverkehr oder den Gefahren im toten Winkel, begleitet Joachim Tabaht auch Senioren bei Radtouren, überprüft die Verkehrssicherheit von Fahrrädern oder übt mit ihnen das Ein- und Aussteigen aus Bussen und Bahnen. Darüber hinaus hat sich der Polizeihauptkommissar der Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung von Kindern, die am Straßenverkehr teilnehmen ebenso angenommen. 

„Um möglichst viele Menschen für den immer stärker werdenden Verkehr zu sensibilisieren, sind wir an Trägerschaften (zentrum plus) herangetreten, in denen traditionell viele Senioren zusammenkommen. Das Interesse an Schulungen für Senioren hat immens zugenommen. Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung in Kindergärten und Grundschulen gelten als Grundsteine für die sichere Teilnahme von Kindern am Straßenverkehr. Daher wird auch hier ein besonderer Wert beigemessen. Denn die zielgruppenorientierten Vorträge in Schulen, Kindertageseinrichtungen und Seniorenwohnheimen wirken präventiv und sind damit ein probates Mittel, die Unfallstatistig positiv zu beeinflussen“, so der Polizeihauptkommissar. Joachim Tabath hat vor etwa acht Jahren die Seniorenarbeit übernommen bzw. aufgebaut. Aus anfangs sieben Themen sind heute 22 Verkehrsbereiche geworden. 

Infos:
Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums Düsseldorf.
Joachim Tabath
joachim.tabath@polizei.nrw.de