Sonntag, 29. September 2013

Die dunkele Jahreszeit - Vorsicht vor Einbrechern



Bald ist es wieder soweit: am 27. Oktober wird die Uhr von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Nutzen Sie diese gewonnene Stunde und informieren Sie sich am 2. Tag des Einbruchschutzes darüber, wie Sie sich am besten gegen Einbrecher schützen können! Denn auch im vergangenen Jahr ist die Zahl der (versuchten) Einbrüche weiter gestiegen.



Die Tage werden kürzer, die Dämmerung setzt früher ein - in der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit sind Einbrecher häufig aktiv. Das sollten Bürgerinnen und Bürger beachten und den Schutz ihrer eigenen vier Wände vor ungebetenen Gästen ernst nehmen. Denn neben dem materiellen Verlust bedeutet ein Einbruch auch einen Eingriff in die Privatsphäre und häufig den Verlust des Sicherheitsgefühls der Betroffenen. Mit ihrer bundesweiten Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH klärt die Polizei die Öffentlichkeit über die Gefahren durch Einbrüche auf und schafft Anreize, selbst aktiv zu werden und sich zu schützen. Viele Informationen hierzu erhält die Bevölkerung auch am diesjährigen „Tag des Einbruchschutzes“ am 27. Oktober 2013. Der Aktionstag ist Teil der von der Polizei und vielen Partnern aus der Wirtschaft initiierten Kampagne und findet seit 2012 immer am letzten Sonntag im Oktober statt – dem Tag, an dem die Uhren wieder auf die Winterzeit umgestellt werden. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ gibt es deutschlandweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen der Polizei und ihrer Kooperationspartner rund um diesen Tag.
Informationen unter www.k-einbruch.de

Einbruchschutz: So können Sie uns unterstützen

„Bei mir wird schon nicht eingebrochen, da ist ja nichts zu holen“ ist ein oft genannter Grund, den Einbruchschutz zu vernachlässigen - viele sind sich des Risikos für einen Einbruch schlicht nicht bewusst. Mit dem „Tag des Einbruchschutzes“ am 27. Oktober 2013 wollen die Polizei und ihre Partner die Bürgerinnen und Bürger aufklären und dabei auch an ihre Eigenverantwortlichkeit in Sachen Einbruchschutz appellieren. Ziel ist, mit vielen Aktionen an den erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr anzuknüpfen, das K-EINBRUCH-Netzwerk weiter auszubauen und weiterhin die notwendige Sensibilität für das Thema Einbruchschutz zu wecken. Hierbei können auch Sie uns unterstützen: Gerade im Vorfeld des nächsten Tags des Einbruchschutzes am 27. Oktober 2013 bietet sich für Printmedien die Möglichkeit, Sonderveröffentlichungen – beispielsweise im Immobilienteil - herauszugeben. Die Kombination von redaktionellen Beiträgen der örtlichen (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle oder des zuständigen
Landeskriminalamts und von Anzeigenschaltungen der Bestandskunden aus dem Bereich der Sicherungstechnik bzw. von potenziellen Neukunden aus dem K- EINBRUCH-Netzwerk ist nur eine Umsetzungsmöglichkeit. Gerne bieten wir Ihnen hierzu Texte und Bildmaterial an. Sprechen Sie uns an! Für Radiosender bieten wir kostenlose Hörfunkspots an, um auf den Tag des Einbruchschutzes aufmerksam zu machen. Die Spots können ab Anfang Oktober unter www.k-einbruch.de/downloads heruntergeladen werden. Unter www.k-einbruch.de/presse finden Sie weiteres Material zur Illustration Ihrer Beiträge.

Neu: Digitaler Sicherheitskompass für Internetnutzer

Zehn einfache Regeln für mehr Sicherheit im digitalen Alltag – das bietet der Sicherheitskompass der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Passend zum Europäischen Monat für Cyber-Sicherheit im Oktober 2013
informieren Polizei und BSI die Bevölkerung über Gefahren und Risiken des digitalen Medienalltags – und zeigen, wie einfach der Weg zur gefahrloseren Internetnutzung ist. Denn nicht alle Nutzer achten beim Surfen im Netz auf die Sicherheit.

Wer diese zehn leicht umsetzbaren Regeln des Sicherheitskompasses berücksichtigt, kann sich effektiv vor Identitätsdiebstahl und anderen Gefahren des Internets schützen:

  • Verwenden Sie sichere Passwörter
  • Schränken Sie Rechte von PC-Mitbenutzern ein
  • Halten Sie Ihre Software immer auf dem aktuellen Stand
  • Verwenden Sie eine Firewall
  • Gehen Sie mit E-Mails und deren Anhängen sowie mit Nachrichten in Sozialen Netzwerken sorgsam um
  • Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Internet-Browsers
  • Vorsicht beim Download von Software aus dem Internet
  • Sichern Sie Ihre drahtlose (Funk-)Netzwerkverbindung
  • Seien Sie zurückhaltend mit der Angabe persönlicher Daten im Internet
  • Schützen Sie Ihre Hardware gegen Diebstahl und unbefugten Zugriff

Den Sicherheitskompass mit weiteren Details finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de/sicherheitskompass oder unter www.bsi-fuer-buerger.de

Kfz-Kriminalität: Autodiebe rechtzeitig ausbremsen

Autodiebstahl ist ein lukratives Geschäft für kriminelle Banden. Ungefähr alle dreizehn Minuten wird in Deutschland ein Auto gestohlen - besonders in Ballungsgebieten und Gegenden mit guter Autobahnanbindung schlagen die Diebe häufig zu. Fast jedes zweite gestohlene, hochwertige Fahrzeug bleibt
dabei auf Dauer verschwunden, weil es zum Weiterverkauf entwendet wird. Umfrisiert, mit falschen Kennzeichen und Papieren versehen, sind solche Fahrzeuge oft noch vor der Entdeckung des Diebstahls auf dem Weg ins Ausland.

Das aktualisierte Faltblatt „Bremsen Sie Diebe rechtzeitig aus!“ der Polizei informiert Autobesitzer darüber, wie sie ihr Fahrzeug sicherer machen können. Die Tipps reichen vom richtigen Verhalten beim Abstellen und
Verlassen des Fahrzeugs bis hin zu geeigneten technischen Sicherungen.

Das Faltblatt gibt es kostenlos bei Ihrer nächstgelegenen (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle oder unter
http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/details/form/7/17.html zum Herunterladen.
Weitere Informationen auch unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch

Graffiti: Sprühende Fantasie kann teuer werden

Einen Zug oder eine U-Bahn besprühen, Bilder, Schriftzüge oder Namenskürzel auf Wänden privater oder öffentlicher Gebäude hinterlassen übt auf Sprayer einen großen Reiz aus – immer verbunden mit dem Risiko, erwischt zu werden. Die so genannten Graffiti werden in der Regel ohne Einwilligung der Eigentümer angebracht, die Verursacher begehen somit eine Straftat, für die sie sowohl straf- als auch zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen werden müssen. Welche Folgen das Sprühen auf nicht genehmigte Flächen hat, erklärt das jetzt überarbeitete Faltblatt der Polizei „Sprühende Fantasie kann teuer werden“. Es richtet sich an Eltern und informiert darüber, wie sie Graffiti verhindern oder richtig darauf reagieren können. Das Faltblatt kann im Internet unter http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/details/form/7/26.html
heruntergeladen werden.

So schützen Sie sich vor Taschendieben

Sie nutzen das Gedränge und insbesondere Menschenansammlungen auf Flughäfen, Bahnhöfen und großen Veranstaltungen: Taschendiebe sind oft professionelle, international agierende Täter, die grenzüberschreitend in ganz Europa aktiv sind. Sie beobachten ihre Opfer genau und suchen körperliche Nähe. Sie rempeln ihre Opfer an, beschmutzen „versehentlich“ deren Kleidung, verwickeln sie mit fadenscheinigen Fragen in ein Gespräch oder zeigen sich übertrieben hilfsbereit. Die meisten Fälle bleiben unaufgeklärt, da die Bestohlenen die Tat häufig nicht gleich bemerken.

Die wichtigsten Tipps der Polizei:

  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper
  • Achten Sie bei einem Menschengedränge und in unübersichtlichen Situationen noch stärker auf Ihre Wertsachen
  • Halten Sie Ihre Handtasche stets geschlossen und lassen Sie diese nie unbeaufsichtigt.

Tipps gegen Taschendiebe finden Sie im Faltblatt der Polizei "Schlauer gegen Klauer!" unter
http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/details/form/7/23.html oder unter  www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und einbruch/taschendiebstahl

Die jeweils aktuelle Entwicklung der bundesweiten Fallzahlen ist in der Infografik Taschendiebstahl der Polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de/presse/infografiken anschaulich visualisiert.