Freitag, 24. August 2012

Schützen Sie Ihr Kind

Wie alle neuen Medien hält auch das Internet eine Vielzahl von Chancen bereit. Aber auch hier lauern eine Vielzahl an Gefahren. Insbesondere Kinder sind in der virtuellen Welt großen Risiken ausgesetzt. Darum ist es wichtig, nicht nur den PC, sondern vor allem auch den eigenen Nachwuchs vor den Gefahren aus dem Internet zu schützen.

Pädokriminelle Täter tauschen sich nicht nur mit Gleichgesinnten über das Internet aus, sie suchen auch den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen. Gerade die bei Kindern sehr beliebten chatrooms (Plauderecken) werden von Pädokriminellen genutzt, um mit möglichen Opfern ins Gespräch zu kommen. Sie erschleichen sich das Vertrauen von Kindern und versuchen ein tatsächliches Treffen zu arrangieren, bei dem es zu sexuellen Übergriffen kommen kann. Sie sollten Ihren Kindern diese Chaträume nicht grundsätzlich verbieten, aber informieren Sie Ihre Sprößlinge über mögliche Gefahren, die sich aus solchen Unterhaltungen entwickeln können, insbesondere wenn von Fremden der direkte Kontakt gesucht wird.

Auch beim zufälligen Surfen im Internet können Kinder in Kontakt mit kinderpornografischem Material und anderen illegalen Inhalten kommen. Mit der Nutzung von so genannten Filterprogrammen können Sie verhindern, dass entsprechende Seiten aufgerufen werden und ersparen so Ihren Kindern den abscheulichen Anblick. Aber auch diese Filter arbeiten nicht immer einwandfrei, daher ist es wichtig Ihrem Kind klar zu machen, dass es Sie sofort informieren soll, sobald ihm etwas "komisch" am Bildschirm vorkommt. In solchen Situationen sind Schuldzuweisungen fehl am Platze. Machen Sie Ihrem Kind deutlich, dass es für diese Vorfälle nicht verantwortlich ist und auch keine Konsequenzen (Sperrung des Internet-Zugangs o. ä.) zu befürchten hat. Der vertrauensvolle Umgang hilft Ihnen dabei, gefährdende Situationen frühzeitig zu erkennen.

Aufklärung und Schutz intensivieren

Obwohl die meisten Kinder und Jugendliche eine Zugangsmöglichkeit zum Internet haben, lassen Aufklärung und Schutz leider zu wünschen übrig. Hier besteht bei vielen Eltern und Erziehungsverantwortlichen Nachholbedarf. Gerade sie sollten sich und ihre Kinder für einen sicheren Umgang mit dem Medium Internet fit machen.

So melden Sie kinderpornografische Angebote der Polizei: Siehe Hier!