Mittwoch, 15. Februar 2017

SCHUTZ VOR HANDY-ABZOCKE

Christian Seidel-pixelio.de


Jeder achte Mobilfunknutzer hat schon einmal ungewollt Dienstleistungen mit dem Smartphone gekauft. Doch man kann sich wehren.
WeiterlesenQuelle: Die Welt

Montag, 13. Februar 2017

Steigende Zahl der Autodiebstähle mahnt zur Vorsicht





Seit Jahren steigt laut der polizeilichen Kriminalstatistik die Zahl der Autodiebstähle. Neue Technologien wie Keyless-Systeme weisen zusätzlich viele Sicherheitslücken auf, die den Tätern leichtes Spiel machen. Die für den Besitzer bequeme Ausstattung lässt sich mit einem kleinen Empfänger in der Nähe des Autoschlüssels und einem Sender an der Autotür unbemerkt über mehr als hundert Meter verlängern. So kann das Auto einfach aufgemacht werden, auch wenn der eigentliche Schlüssel Zuhause an einem sicheren Ort liegt. Dies ist aber nur eine Technik, die einen Autodiebstahl möglich macht. Im Durchschnitt werden für diesen übrigens nur zehn bis zwanzig Sekunden benötigt.

Maßnahmen zum Autoschutz

Gerade Besitzer teurer Autos, zum Beispiel von Marken wie BMW oder Mercedes-Benz, sollten sich darüber informieren, wie Sie ihr Auto schützen können. Dabei sind Großstadtbewohner zu besonderer Vorsicht aufgerufen, da hier ein erhöhtes Risiko besteht. Aber auch in kleineren Städten, sollte man sich nicht nur über Verhaltensregeln, Versicherung und Recht informieren. Es gibt viele einfache Tricks, die den Dieben das Leben schwermachen können, zum Beispiel sollte darauf geachtet werden wo das Auto abgestellt wird. Vor dem Abstellen am Straßenrand warnt die Polizei beispielsweise. Wenn das Parken in einer Garage nicht möglich ist, sollte eine lebhafte Straße vorgezogen werden. Auch technische Absicherungen müssen in Betracht gezogen werden, da dadurch viele Diebstähle verhindert werden können.

Ausführliche Tipps von Polizei und Versicherung

In dem kostenlosen Ratgeber „Diebstahlschutz für Ihr Auto“ können Sie umfangreiche Tipps von Experten der Polizei aber auch aus den Bereichen Versicherung und Recht erhalten. Hier werden sowohl alltägliche Tipps zum Abstellen und Absperren des Autos zusammengefasst, als auch verschiedene technische Sicherheitssysteme vorgestellt. Den Ratgeber können Sie hier kostenlos herunterladen.

Mittwoch, 8. Februar 2017

DIGITALES




Online-Bezahlung: Neues Gesetz soll Verbraucher besser schützen

Verbraucher sollen künftig besser geschützt werden, wenn sie im Internet mit Kreditkarte zahlen oder Bankgeschäfte erledigen. >>> Weiterlesen

Quelle: Deutschlandfunk








Verbraucherschützer mahnen Online-Ticketbörse Viagogo ab

Die Online-Ticketbörse Viagogo ist von Verbraucherschützern des "Marktwächters Digitale Welt" wegen irreführenden Auftretens und unklarer Garantien abgemahnt worden. >>> Weiterlesen

Quelle: Heise online







Handyverträge: Viele Flüchtlinge tappen in eine Falle

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt Flüchtlinge vor einem unterschätzten Problem. Viele haben durch teure Handyverträge mit unerwartet hohen Handykosten, Mahnungen und Inkassoschreiben zu kämpfen. >>> Weiterlesen

Quelle: CHIP online






Donnerstag, 20. Oktober 2016

Betrugsversuch im Internet






Ein Bericht von Karl-Heinz Beier


Sein Englisch war schlechter als meins. Trotzdem gab er an, mich von London aus anzurufen und im Dienste der Firma Windows zu stehen. Er behauptete weiterhin, James Bryan zu heißen und die Mitarbeiterkennnummer „JB07“ zu besitzen. Als Grund seines Anrufs gab er an, die Firma Windows habe festgestellt, dass mein Computer mit einem so genannten Trojaner infiziert ist. Er sei nun beauftragt, mir dabei zu helfen, diesen zu beseitigen, bevor der Trojaner großen Schaden auf meinem Computer anrichten könne. Dummerweise hatte mir mein PC in der Tat wenige Tage zuvor tatsächlich ein Problem gemeldet und einige Anwendungen liefen nicht mehr reibungslos. 

Klug, wie so ein Computer nun mal ist, meldete er mir das, indem er nach dem Einloggen ein Fenster aufklappte, in dem geschrieben stand, es gebe irgendein Kommunikations-problem mit einem Windows-Dienst. Aber dumm, wie ich nun einmal bin, konnte ich mit diesem Hinweis nicht wirklich etwas anfangen. Da das Nötigste immer noch problemlos lief, hatte ich mich zunächst nicht weiter darum gekümmert. Mit dem Anruf des vermeintlichen Mr. Bryan sollte sich das aber schlagartig ändern. Der Helfer in der Not wollte mir zunächst zeigen, wie viele Fehlermeldungen und Warnungen mein Computer bereits produziert. Dazu ließ er mich mit kruden englischen Worten diverse Kommandos auf dem PC ausführen. Da es mir aber offensichtlich nicht gelang, die Probleme zu lösen, wollte er mir ganz gezielt helfen, indem er sich selber auf meinen Computer einloggt und dann die Maus dorthin bewegt, wohin er meint, dass es richtig wäre. 

Nun hatte ich dieses Verfahren schon einmal vor Jahren bei meinem Einkommensteuer-programm kennengelernt, als ich nicht mehr weiter kam und beim Hersteller des Programms anrief. Der hatte sich dann mit einer nur für eine Sitzung gültigen Code auf meinem PC angemeldet und das Problem beseitigt. Aber da war ich der Auftraggeber und wusste, mit wem ich sprach. Hier nun wurde mir die Sache aber zu heiß und ich brach die Sitzung ab mit dem Hinweis, ich müsste wegen eines anstehenden Arzttermins aufhören. Offenbar war aber mein Gesprächspartner nicht zu seinen gewünschten Erkenntnissen gelangt, denn er wurde ganz nervös und fragte, wann wir unser Gespräch fortsetzen könnten. Ich bot ihm den Vormittag des nächsten Tages gegen 10 Uhr an. Und tatsächlich: kurz nach 10 Uhr klingelte das Telefon und Mr. Bryan meldete sich erneut. Dieses Mal aber gab ich ihm sofort zu verstehen, dass ich auf seine Hilfe verzichte, und legte auf. 

Es klingelte danach noch drei Mal, so dass ich den Hörer neben das Telefon legte. Zwischenzeitlich hatte ich mich bei Freunden und Leuten vom Fach erkundigt. Natürlich war dies ein Betrugsversuch, der mir schon hätte glasklar sein müssen, als sich Herr Bryan als Mitarbeiter von Windows vorstellte. Das ist aber nur das Betriebssystem der Firma Microsoft, bei der er eigentlich hätte angestellt sein müssen. Wie dem auch sei, mittlerweile habe ich gehört, dass ich kein Einzelfall bin. Einer meiner Freunde hatte wenige Tage zuvor einen solchen Anruf erhalten. Und in einem Regionalteil der Rheinischen Post war von weiteren Fällen die Rede, die auch der Polizei gemeldet wurden. Allerdings  ist allen bis auf den heutigen Tag nicht so recht klar, was Herr Bryan wie erreichen wollte. Klar ist jedoch eines: Wenn man die Anrufer nicht kennt, sollte man möglichst sofort wieder auflegen. Und mein Computer? Bei dem habe ich ein Programm zur Selbstreinigung aufgerufen und ihm anschließend eine neue Antiviren-software spendiert. Jetzt läuft er wieder anstandslos.

Dienstag, 23. August 2016

Überfall auf gehbehinderte Seniorin

Nach Überfall auf gehbehinderte Seniorin in Mörsenbroich - Polizei veröffentlicht Phantombild



Nach dem perfiden Überfall zum Nachteil einer 95-jährigen Düsseldorferin in der vergangenen Woche ist es jetzt gelungen, zusammen mit dem Opfer ein Phantombild des Täters zu erstellen. Der Mann ist etwa 30 Jahre alt, 1,80 Meter groß und von normaler Statur. Er hat dunkle Haare, einen Schnauzbart und spricht Deutsch mit Akzent. Bei der Tatausführung trug er eine dünne blaue Jacke und darunter ein blaues Hemd. 

Hinweise werden erbeten an die Ermittlungskommission "EK Band" unter der Rufnummer 0211-8700. 


 
Bild: http://www.duesseldorf.polizei.nrw.de